Max Neukirchner

Germany
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Max Neukirchner wurde die Begeisterung für den Rennsport schon in die Wiege gelegt. Im Jahr 1997 startete er seine Rennsportkarriere im ADAC Junior Cup im Team seines Vaters auf einer 125er Aprilia. Von 2000 bis 2002 nahm er an der Deutschen Meisterschaft in der 250-ccm Klasse teil, 2002 wurde er Vizemeister. Von 2000 bis 2003 bestritt Max Neukirchner auch die Motorrad-Europameisterschaft in der 250-ccm Klasse, im letzten Jahr wurde er dabei EM-Dritter.

In der Saison 2004 bestritt Neukirchner im Team des Österreichers Klaus Klaffenböck die Supersport-Weltmeisterschaft. Am Saisonende belegte er den neunten Platz in der WM-Gesamtwertung. Zur Saison 2005 hin stieg Neukirchner in die Superbike-Weltmeisterschaft auf. Bereits im vierten Rennen, im australischen Phillip Island, schaffte er mit dem dritten Platz den Sprung auf das Siegerpodest. Danach fuhr er regelmässig unter die Top-Ten.

2006 pilotierte Max Neukirchner anfänglich eine eine Ducati 999 RS im Privatteam des italieners Lucio Pedercini. Nach einer Reihe von Defekten und damit verbundenen Stürzen verliess Max noch während der Saison das Team. Die letzten Rennen der Saison bestritt er dann auf einer Suzuki GSX-R 1000 K6 im Team Alstare Engineering Corona Extra. Im Gesamtklassement der Saison belegte Neukirchner den 18. Platz.

2007 gründete Neukirchner mit Hilfe von Suzuki Deutschland das Team Suzuki Germany. Er schaffte es regelmäßig unter die besten zehn. Für die letzten beiden Läufe ersetzte er Yukio Kagayama im Alstare Suzuki Corona Extra-Werksteam. Endlich mit erstklassigem Material ausgestattet, sicherte er sich den zweiten Startplatz und kam im ersten Lauf als Vierter ins Ziel. In der Gesamtklassifikation erreichte er den 9. Platz.

Aufgrund seiner anhaltend guten Leistungen erhielt Max Neukirchner für die Saison 2008 einen Platz im Suzuki-Werksteam, Am 11. Mai 2008 feierte Max Neukirchner im italienischen Monza seinen ersten Superbike-WM-Laufsieg. In der Saison 2009 bildete Max Neukirchner mit Yukio Kagayama das Suzuki-Werksteam in der Superbike-WM. Bereits beim ersten Saisonlauf im australischen Phillip Island kämpfte der Sachse bis zur letzten Runde um den Sieg und musste sich nur um 0,032 Sekunden geschlagen geben.

In der Saison 2010 ging Max Neukirchner für das niederländische Honda-Werksteam Ten Kate an den Start. Der Sachse erhielt einen Dreijahresvertrag, aufgrund mangelnder Erfolge wurde der Vertrag zum Saisonende jedoch wieder aufgelöst.

Nach zwei schwierigen Jahren in der Moto2 wechselte Max Neukirchner 2013 zurück in die Superbike-WM. Das MR-Racing-Team setzte auf eine neue Ducati Panigale, doch wie beim Alstare-Team blieben die grossen Erfolge aus. Neukirchner fuhr regelmässig in die Punkteränge, doch das Spitzenfeld war nie in Reichweite. Der MR-Teambesitzer Steffen Pfüller entschied sich schliesslich Ende Saison für den Rückzug aus dem Rennsport.

2014 wurde Max Neukirchner Vizemeister der IDM Superbike auf 3C-Ducati. In der Saison 2015 startete Max Neukirchner in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft für das Team Yamaha MGM, auf einer Yamaha YZF-R1M. Neben der Superbike IDM ging Max Neukirchner auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft für das Yamaha-Werksteam von YART an den Start, er steuerte zusammen mit dem Spanier Ivan Silva und dem Australier Broc Parkes eine Yamaha YZF R1. Auch im Folgejahr bestritt Neukirchner die IDM Superbike bei MGM Yamaha sowie die Langstrecken WM beim YART Team.

Ab 2017 konzentrierte er sich ausschliesslich auf Einsätze in der Langstrecken WM mit YART. 2019 ist Max Neukirchner weiterhin fester Bestandteil des YART Teams, wo er sich für weitere Einsätze in der Langstrecken WM empfehlen möchte. Für YART lauten die Ziele 2019: Die WM gewinnen und Weltmeister werden.

 

RENNSERIE   Endurance-Weltmeisterschaft EWC
TEAM   YART Yamaha Austria Racing Team
RENNMASCHINE   Yamaha R1M

GEBURTSTAG   20. April 1983
NATIONALITÄT   Deutsch

WOHNORT   Stollberg
GRÖSSE   179 cm
GEWICHT   70 kg

 

RENNKARRIERE
2019 - FIM EWC Endurance World Championship
2018 - 16. Rang FIM EWC Langstrecken Weltmeisterschaft, Sieg am Slowakiaring
2017 - 3. Rang FIM EWC Langstrecken Weltmeisterschaft
2016 - 7. Rang IDM Superbike / 6. Rang FIM Langstrecken WM
2015 - 6. Rang IDM Superbike / 10. Rang FIM Langstrecken WM
2014 - 23. Rang Superbike WM / Vizemeister IDM Superbike
2013 - 14. Rang Superbike WM
2012 - 26. Rang Moto2 WM
2011 - 20. Rang Moto2 WM
2010 - 18. Rang Superbike WM
2009 - 16. Rang Superbike WM
2008 - 5. Rang Superbike WM
2007 - 9. Rang Superbike WM / 9. Rang IDM Superbike
2006 - 18. Rang Superbike WM
2005 - 12. Rang Superbike WM
2004 - 9. Rang Supersport WM

 

iXS AUSRÜSTUNG
iXS Sport Kombi Kangaroo RS-1000 1tlg., nach Mass (X70611)
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HOBBIES
Radfahren, Motorrad-Touren, Freunde treffen